Atemschutz

Anmeldetool des Atemschutzzentrums:

 Anmeldung Belastungsübung ASZ   Terminübersicht Belastungsübungen ASZ 

Belastungsübungen

23.01.2023

Wie bereits beim Treffen der Atemschutzverantwortlichen mitgeteilt wurde, sind ab sofort die "verschärften" Regeln im Portal bei der Anmeldung zur Belastungsübung "online" geschaltet.

Dies bedeutet, dass zur Anmeldung der Teilnehmer eine gültige Eignungsuntersuchung eingetragen werden muss (gültig bis...).

Außerdem kann jeder Geräteträger, der seine Belastungsübung bestanden hat, im laufenden Kalenderjahr nur einmal angemeldet werden..

ASZ - Landkreis Haßberge

 

Abgabe Flaschen TÜV - Q1/2023

15.01.2023

Druckbehälter können bis zum 27.03.2023 im ASZ abgegeben werden. Alles was zu einem späteren Zeitpunkt kommt kann leider nicht berücksichtigt werden.

Abgabe nur Montag und Mittwoch zwischen 18 Uhr und 20 Uhr! Die Flaschen sollten einen Restdruck von min. 50bar haben. Die Information bzgl. komplett entleert, ist nicht mehr gültig!

Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass alle Flaschen die ab sofort in den TÜV gehen, mit ASS (Abströmsicherung) umgebaut werden. Falls ein ASS vorhanden ist, wird nur das Handrad erneuert (Farbe Blau).

Bitte auf die Kennzeichnung achten. Sollte eine Arbeitsflasche abgegeben werden, so muss diese umlackiert werden, da sonst die Gefahr einer Verwechslung mit einer Atemluftflasche bestehen kann. Arbeitsflaschen bekommen keine ASS!

Bitte auf die Dokumentation achten.

ASZ - Landkreis Haßberge

Jährliche Belastungsübung

Anforderungen an Atemschutzgeräteträger 

  • Einsatzkräfte, die unter Atemschutz eingesetzt werden, müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben
  •  körperlich geeignet sein (die körperliche Eignung ist nach den berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, Grundsatz G 26 „Atemschutzgeräte“, in regelmäßigen Abständen festzustellen)
  • erneut nach dem Grundsatz G 26 untersucht werden, wenn vermutet wird, dass sie den Anforderungen für das Tragen von Atemschutzgeräten nicht mehr genügen; dies gilt insbesondere nach schwerer Erkrankung oder wenn sie selbst vermuten, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein;
  • die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert haben;
  •  regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen und an Wiederholungsübungen teilnehmen;
  •  zum Zeitpunkt der Übung oder des Einsatzes gesund sein und sich einsatzfähig fühlen. 
Einsatzkräfte, die diese Anforderungen nicht erfüllen, dürfen nicht unter Atemschutz eingesetzt werden!


Einsatzkräfte mit Bart oder Koteletten im Bereich der Dichtlinie von Atemanschlüssen sind für das Tragen von Atemschutzgeräte ungeeignet.

Ebenso sind Einsatzkräfte für das Tragen von Atemschutzgeräten ungeeignet, bei denen aufgrund von Kopfform, tiefen Narben oder dergleichen kein ausreichender Maskendichtsitz erreicht werden kann oder wenn Körperschmuck den Dichtsitz, die sichere Funktion des Atemanschlusses gefährdet oder beim An-bzw. Ablegen des Atemanschlusses zu Verletzungen führen können (zum Beispiel Ohrschmuck). 


Informationen und Hygienekonzept - ASZ 

Informationen zu den Belastungsübungen:

Wir verweisen auf das Hygiene-Konzept des Atemschutzzentrums.

Der Zutritt ist nur über den Haupteingang ins Atemschutzzentrum möglich.

Zutritt zum ASZ erhalten nur diejenigen Teilnehmer die genesen, getestet oder geimpft sind.

Zuschauer oder weitere aktive Feuerwehrangehörige die nicht namentlich über das ASZ-Portal registriert sind erhalten keinen Zutritt. Zusätzlich bitten wir die Teilnehmer sich über die Luca-App oder per Erfassungsbogen für den Zeitraum des Aufenthaltes im ASZ zu registrieren. Ein entsprechender QR-Code für die Luca-App hängt am Haupteingang aus. Wir bitten die Teilnehmer der Belastungsübungen die Eignungsuntersuchen mit dem Nachweis der Tauglichkeit (G26.3) mitzubringen, auch wenn diese schon per E-Mail an das ASZ verschickt wurde. Vorzuzeigen ist diese im Foyer bei der Anmeldung.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und von jeden die aktuellste Untersuchung einzusehen ist dieser Schritt unumgänglich. Eine Kopie ist völlig ausreichend. Die gesundheitliche Selbsteinschätzung ist im Vorfeld auszufüllen und mitzubringen.


Wichtig: 

  • Jeder Atemschutzgeräteträger braucht ein eigenes Atemschutzgerät! (Lungenautomat und Vollmaske werden vom ASZ gestellt)
  • Vollmaske, Lungenautomat und Atemluftvorratsbehälter werden vom ASZ gestellt. (Dies gillt nur für Feuerwehren die Geräte des Herstellers DRÄGER besitzen.)
  • Wir bitten die Teilnehmer der Belastungsübungen die Eignungsuntersuchen mit dem Nachweis der Tauglichkeit (G26.3) mitzubringen, auch wenn diese schon per E-Mail an das ASZ verschickt wurde. Vorzuzeigen ist diese im Foyer bei der Anmeldung. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und von jeden die aktuellste Untersuchung einzusehen ist dieser Schritt unumgänglich. Eine Kopie ist völlig ausreichend.
  • Gesundheitliche Selbsteinschätzung ausgefüllt und unterschrieben zu den Belastungsübungen mitbringen.

Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger nach FwDv7 

 

Es werden mehrere Ausbildungen im laufenden Kalenderjahr angeboten.

Die Lehrgänge finden an Wochenenden statt und Enden mit einer schriftlichen Prüfung.
Ausbildungsstätte ist das Atemschutzzentrum des Landkreis Haßberge in Knetzgau.
Anmeldungen zu den Ausbildungen bitte an KBM Diehm Michael senden

Lehrgangsvoraussetzungen:

  • Vollendung des 18.Lebensjahres bei Lehrgangsbeginn
  • Eignungsuntersuchung nach G26.3 mit bestätigter Tauglichkeit 
  • Abgeschlossene modulare Truppmannausbildung.

Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger beinhaltet folgende Bereiche:

AT 0 - Einführung

AT 1 - Grundlagen der Atmung

AT 2 - Sauerstoffmangel, Atemgifte und sonstige Schadstoffe

AT 3 - Atemschutzgeräte, persönliche Schutzausrüstung und Zubehör

AT 4 - Handhabung der Atemschutzgeräte und der persönlichen Schutzausrüstung

AT 5 - Einsatzgrundsätze und Verhalten im Atemschutzeinsatz

AT 6.1 - Einsatzmäßige Handhabung von Atemschutzmaske und Filtergerät

AT 6.2 - Einsatzmäßige Handhabung des Pressluftatmers

AT 6.3 - Gebrauch des Pressluftatmers (Belastungsgewöhnungsübung)

AT 6.4 - Retten von Personen aus dem Gefahrenbereich

AT 6.5 - Übung mit dem Atemschutzgerät - Einsatzübung

AT 6.6 - Gebrauch des Pressluftatmers (Belastungsübung)

AT 6.7 - Abschlussübung

AT 7 - Lehrgangsende

CSA - Ausbildung 

Die Zusatzausbildung zum Träger von Chemikalienschutzanzügen (CSA) beinhaltet folgende Punkte:

  • Notwendigkeit von Chemikalienschutzanzügen
  • Aufbau, Schutzfunktion, Einsatzgrundsätze
  • Handhabung der Chemikalienschutzanzüge
  • Übungen zur Gewöhnung, Orientierung und Verständigung
  • Einsatzübungen mit Chemikalienschutzanzügen
  • Bedienung der Meßtechnik, in Verbindung mit Gefahrgut-KBM, Winkler Andreas
  • Notfalltraining unter CSA

    "Dieser Lehrgang wird nur auf Anfrage der Feuerwehren angeboten"

Eignungsbeurteilung "Atemschutzgeräte" 

Die Nachuntersuchung (G26.3) ist jeweils vor Ablauf der in der Tabelle genannten 12, 24 oder 36 Monate berechnet ab dem Zeitpunkt der letzten Untersuchung durchzuführen. Dies bedeutet tagesgenau.

Gefährdende Tätigkeiten

Nachuntersuchungsfristen (in Monaten)

Tragen von Atemschutzgeräten

Personen bis 50 Jahre

Personen über 50 Jahre

Gerätegewicht bis 5 kg

Gerätegewicht über 5 kg

 

36

12

24

12

Tauchen (Feuerwehrtauchen)

12

 

Frist: Erstuntersuchung bis Beginn der Tätigkeit

Seit Außer-Kraft-Setzung der Unfallverhütungsvorschrift „Arbeitsmedizinische Vorsorge“ ist die Frist von 12 Wochen (bzw. 12 Monaten bei Feuerwehren) zwischen Erstuntersuchung und Beginn der Tätigkeit entfallen. Aufgrund DGUV Vorschrift 49 "Feuerwehren" gilt, dass die Unternehmerin oder der Unternehmer Feuerwehrangehörige unter Atemschutz, einsetzen darf, wenn eine von einer Ärztin oder einem Arzt ausgestellte Bescheinigung über die jeweilige Eignung dafür vorliegt.
Eine erneute Prüfung und Feststellung der Eignung (Nachuntersuchung) ist jeweils vor Ablauf der in Anlage 1 der DGUV Vorschrift 49 "Feuerwehren" genannten 12, 24 oder 36 Monate berechnet ab dem Zeitpunkt der letzten Untersuchung durchzuführen bzw. dann, wenn während der Laufzeit der ärztlichen Eignungsbescheinigung Anhaltspunkte auftreten oder Feuerwehrangehörige Einschränkungen melden, aus denen sich Zweifel an der Eignung ergeben.

Wer darf untersuchen?

Eignungsuntersuchungen der Atemschutzgeräteträger/innen sind von hierfür geeigneten Ärztinnen oder Ärzten durchführen zu lassen. Anforderungen an eine geeignete Ärztin bzw. einen geeigneten Arzt:

  • muss mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut sein und die besonderen Anforderungen der jeweiligen Tätigkeiten kennen, die eine Eignungsuntersuchung erforderlich machen.
  • muss den Stand der Medizin kennen und diesen bei Eignungsfeststellungen anwenden.
  • muss die für die Untersuchung notwendige apparative Ausstattung vorhalten oder auf diese Zugriff haben.
  • Für Teiluntersuchungen wie z. B. Hörtest, Laboruntersuchungen können weitere geeignete Einrichtungen beauftragt werden.
  • muss fachlich in der Lage sein, aus den Untersuchungsergebnissen die Eignung festzustellen.

Eine ausreichende Qualifikation ist z. B. anzunehmen bei Ärzten oder Ärztinnen, die berechtigt sind, die Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin" oder die Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin" zu führen.

Die Unternehmerin oder der Unternehmer hat sich von der Ärztin bzw. vom Arzt schriftlich bestätigen zu lassen, dass die vorgenannten Anforderungen erfüllt werden. Hierfür kann das im Anhang 1 der DGUV Vorschrift 49 "Feuerwehren" befindliche Musterschreiben verwendet werden.

Die Unternehmerin oder der Unternehmer hat sich von der beauftragten Ärztin oder vom beauftragten Arzt schriftlich mitteilen zu lassen, ob der oder die untersuchte Feuerwehrangehörige für die vorgesehene Tätigkeit eingesetzt werden kann. Dies erfolgt in der Regel durch Aushändigung des Ergebnisses der Eignungsuntersuchung an den Untersuchten bzw. die Untersuchte und Weitergabe durch diesen bzw. diese an den Unternehmer bzw. die Unternehmerin.
Die Unternehmerin bzw. der Unternehmer trägt die Verantwortung für die Auswahl einer geeigneten Ärztin bzw. eines geeigneten Arztes.

Die Pflicht der beauftragten Ärztin bzw. des beauftragten Arztes zu prüfen, ob er fachlich - vom Ausbildungs-/Weiterbildungsstand - und von der technischen Ausstattung her in der Lage ist, den Eignungsuntersuchungsauftrag anzunehmen und durchführen, bleibt hiervon unberührt. 


Ärzte im Landkreis Haßberge 

Ärztezentrum Maintal
Praxis Eltmann
Wallburgstr.3
97483 Eltmann
Tel.: 09522 - 94 22 0
Fax.: 09522 - 94 22 50
mail: wallburgpraxis@gmx.de

Kontakt

Atemschutzzentrum des Landkreises Haßberge 
Industriestraße 5
97478 Knetzgau
Telefon: 09527 / 73 12
Fax: 09527 / 95 03 66